Tierpsychologie Fernstudium

Tierpsychologie Fernstudium

Sie lieben Tiere und möchten noch mehr über deren Verhalten und Seelenleben erfahren? Das Tierpsychologie Fernstudium gewährt Ihnen einen tieferen Einblick in die Tierhaltung, Ernährung sowie Therapie von Hunden, Katzen, Pferden und weiteren tierischen Lebewesen.

Was machen Sie nach einem Tierpsychologie Fernstudium?

Nach dem Tierpsychologie Fernstudium sind Sie in der Lage, Verhaltensweisen und Körperhaltungen von verschiedenen Tieren richtig zu deuten sowie Lösungsansätze bei Problemen zu finden. Sie verfolgen damit auch einen therapeutischen Ansatz, wenn Sie beispielsweise Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden auf eine Vernachlässigung oder Gewalterfahrung zurückführen. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Haltern sorgen Sie als Tierpsychologe zudem dafür, dass sich eine etwaige gestörte Beziehung zwischen Herrchen und tierischem Begleiter wieder in Wohlgefallen auflöst.

 

Anbieter Tierpsychologie Fernstudium

Inhalte & Dauer

Wenn Sie sich für das Tierpsychologie Fernstudium entscheiden, stehen Ihnen einige Fernlehrgänge mit einer Länge von 12 bis 24 Monaten zur Auswahl. Diese geben Ihnen je nach Fernstudienangebot einen umfassenden Überblick über Hunde, Katzen, Pferde und diverse Kleintiere oder bieten Ihnen eine Spezialisierung auf einzelne Tierarten an.

Im Wesentlichen arbeiten Sie sich in die Grundlagen der Verhaltenslehre ein. Sie erkennen dadurch, welche Handlungen angeboren oder erlernt sind und wann genau eine Verhaltensstörung vorliegt. Dementsprechend eignen Sie sich verschiedene Maßnahmen an, die Sie im Rahmen einer Verhaltenstherapie anwenden. Zudem klären Sie sich über eine artgerechte Tierhaltung sowie Ernährung auf und erfahren, welche Naturheilverfahren die Gesundheit der tierischen Schützlinge verbessern.

Bei allen Tieren beschäftigen Sie sich eingangs mit den unterschiedlichen Rassen und charakteristischen Wesensmerkmalen. Außerdem setzen Sie sich mit dem Prozess der Schwangerschaft und der nachfolgenden Entwicklung der Welpen auseinander. Damit Sie Tierhaltern geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten empfehlen können, befassen Sie sich darüber hinaus mit dem jeweiligen Kommunikations- und Spielverhalten der einzelnen Arten.

Prüfung & Abschluss

Wenn Sie am Ende Ihres Fernlehrgangs alle vorgesehenen Inhalte erlernt und die Einsendeaufgaben gelöst haben, wartet noch eine Abschlussprüfung auf Sie. Diese variiert je nach Fernschule. Häufig legen Sie eine Klausur ab oder schreiben eine Hausarbeit zu einem bestimmten Thema Ihrer Weiterbildung. Im Erfolgsfall überreicht Ihnen Ihr Anbieter ein institutsinternes Zertifikat.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Für ein Tierpsychologie Fernstudium stehen Ihnen einige Fernschulen zur Auswahl. Diese setzen in der Regel keine spezifischen Kenntnisse voraus, die Ihre Zulassung beschränken. Es ist allerdings ratsam für Sie, dass Sie über Vorerfahrung mit Haus- oder Nutztieren wie Pferden verfügen.

Darüber hinaus helfen Ihnen persönliche Eigenschaften weiter, um das Tierpsychologie Fernstudium erfolgreich zu meistern. In erster Linie ist ein großes Interesse für Tiere empfehlenswert. Wenn Sie selbst schon Halter eines Hundes, Pferdes oder einer Katze sind, bringen Sie bereits ein gutes Verständnis für den Umgang mit diesen Lebewesen mit. Damit Sie es schaffen, sich besser in das Verhalten und Seelenleben der Vierbeiner hineinzuversetzen, ist eine schnelle Auffassungsgabe sowie analytisches Denkvermögen wichtig. Nutzen Sie Ihr Wissen im Anschluss als Berater für Tierhalter, so sollten Sie gut kommunizieren können. Auf diese Weise vermitteln Sie dem Besitzer bestmöglich, was sein tierischer Gefährte ausdrücken möchte und wie er darauf passend reagiert.

Zwei kämpfende Hunde

Was kostet ein Tierpsychologie Fernstudium?

Die Teilnahmegebühren für die verschiedenen Fernstudienangebote variieren je nach Fernschule und Dauer der Weiterbildung. So zahlen Sie etwa 1.170 € bis maximal 3.290 €. Darin enthalten sind üblicherweise alle anfallenden Kosten für die Studienmaterialien, die Betreuung und den Verwaltungsaufwand.

Gehalt & Karriere

Mit einem erfolgreich absolvierten Tierpsychologie Fernstudium verfügen Sie im Anschluss über unterschiedliche Optionen, die sich vor allem aus Ihrer bisherigen schulischen sowie beruflichen Qualifikation ergeben. Als privater Tierhalter besitzen Sie nun ausreichend Wissen, um das Verhalten Ihres tierischen Gefährten besser verstehen zu können. Auf diese Weise festigen Sie nachhaltig die Beziehung und Vertrauensbasis zwischen Ihnen beiden.

Wenn Sie bereits als Tierpfleger, Tierarzthelfer, -züchter oder -trainer tätig sind, erweitern Sie so Ihre beruflichen Kompetenzen um psychologische und verhaltensbezogene Kenntnisse. So gibt Ihnen diese Weiterbildung die Möglichkeit, Kunden zusätzlich eine Tierhaltungsberatung anzubieten. Sollten Sie zudem den Wunsch hegen, auch körperliche Beschwerden von Tieren zu behandeln, ist das Fernstudium Tierheilpraktiker ebenfalls für Sie interessant.

Der Beruf des Tierpsychologen oder Verhaltensberaters ist nicht gesetzlich geschützt, so dass es Ihnen nach Ihrem Fernstudium freisteht, sich beispielsweise mit einer eigenen Hunde- oder Pferdeschule selbstständig zu machen. Allerdings müssen Sie einen schriftlichen Antrag an das für Sie zuständige Veterinäramt stellen, um eine gewerbliche Erlaubnis nach § 11 des Tierschutzgesetzes zu erhalten. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, unter anderem diese Dokumente und Unterlagen einzureichen:

  • Lebenslauf
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Geplante Tätigkeit
  • Nachweise über fachbezogene Aus- und Weiterbildungen
  • Beschreibung der vorgesehenen Räumlichkeiten und Einrichtung

Anschließend klären Sie Halter über die Bedürfnisse sowie Verhaltensweisen Ihrer Tiere auf, geben Tipps zur artgerechten Beschäftigung und entwickeln bei Problemfällen individuelle Therapiepläne. Häufig geben Sie Ihren Kunden auch Erziehungsmethoden mit auf den Weg, die sie zuhause selbstständig anwenden können.

Obwohl Tiersendungen im Fernsehen dem Beruf des Tierpsychologen eine größere Aufmerksamkeit verschafft haben, ist es nicht leicht, von dieser Tätigkeit allein zu leben. Bis Sie sich einen einträglichen Kundenstamm aufgebaut haben, benötigen Sie womöglich ein finanzielles Polster, um schwankende Auftragslagen abzufedern. Von Ihrem selbst festgelegten Stundenhonorar, das in der Regel etwa 50 € beträgt, sind anschließend noch die Kosten für die Versicherung und Steuern abzuziehen. Mit einer gut laufenden Tierschule verdienen Sie als Tierpsychologe monatlich rund 2000 € brutto.

Das Video zeigt Ihnen, wie Tierpsychologin Gabriele Müller mit Katzen arbeitet.

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